QGIS

Ein freies Open-Source-Geographisches-Informationssystem

ist ein Open Source Geoinformationssystem zum Betrachten, Bearbeiten und Erfassen von räumlichen Daten.

QGIS ist GNU General Public License lizenziert und somit kann der in C++ geschriebene Programmcode an vielseitige und spezialisierte Bedürfnisse angepasst werden. Zudem bietet QGIS eine Plugin-Schnittstelle an, mit welcher das Programm um verschiedenste Funktionen erweitert werden kann. Plugins können mit C++ oder mit Python implementiert werden.

QGIS unterstützt gängige Vektor- und Rasterformate wie zum Beispiel Shapefile oder GeoTIFF, daneben aber auch Datenbanken wie PostGIS. Dank verschiedenen Plugins kann QGIS auch strukturierte Textdateien oder GPX Dateien lesen. Das GRASS GIS-Plugin erlaubt GRASS Datenbanken zu lesen und schreiben und sämtliche Funktionen von GRASS zu nutzen.

Aufgrund des relativ geringen Speicherbedarfs und dem damit einhergehenden geringen Anspruchs an die Hardware eignet sich QGIS auch für den Einsatz auf älterer Hardware bzw. kann parallel zu anderen Anwendungen laufen.

QGIS läuft auf sehr unterschiedlichen Plattformen, wie Mac OS X, Linux, UNIX und Windows.

qgis

Wir bieten Ihnen alle Dienstleistung im Bereich der Geographischen Informationssysteme. Von der Datenerfassung, Auswertung und der Publikation Ihrer Daten. Vornehmlich sind wir im Bereich der kommunalen Verwaltung für die Katastererstellung in den Themenbereichn Straßenkataster, Kanalkataster oder Wasserleitungskataster tätig.  Aber auch andere Sparten wie das Klärschlamm-kataster,  Friedhofskataster, Befestigungskataster u. Denkmalkataster werden von uns mit Hilfe des Programmes QGIS er- und bearbeitet.

Einsatzschwerpunkte von QGIS in der kommunalen Verwaltung

 

 

Luftbilder – Genauigkeit von oben

Bedeutung der Geoinformation

Immer rascher aufeinander folgende Veränderungen unserer Welt haben die Anforderungen an Aktualität und Informationsgehalt von Planungsdaten erheblich steigen lassen. Die Verknüpfung von Raum- und Sachinformationen der unterschiedlichsten Fachdisziplinen in Geo-Informationssystemen (GIS) bilden die Basis für die Lösung zahlreicher Aufgaben und Probleme in den unterschiedlichsten Fachgebieten und Tätigkeitsbereichen aber auch für neue Ideen und Herausforderungen in Forschung und Wirtschaft.

Aufnahme und Auswertung von Luftbildern

Die Datenerfassung, unabhängig ob es sich um Ersterfassung oder Fortführung handelt, ist der zeitintensivste und teuerste Arbeitsabschnitt beim Aufbau von Informationssystemen. Die Kosten hierfür betragen ein Vielfaches der Systembeschaffungs- und Integrationskosten. Auch die Datenerfassung per Luftbild ist kostenintensiv, dennoch ist die photogrammetrische Auswertung von Luftbildern das wirtschaftlichsten Verfahren topographische und thematische Informationen über die Erdoberfläche zu gewinnen. Der Zeitfaktor ist ebenfalls beachtenswert, da die Erfassung größerer Gebiete innerhalb kurzer Zeiträume, häufig innerhalb weniger Stunden, den Vorteil inhaltlicher und auch geometrischer Homogenität bietet.

Die im Luftbild vorhandenen Informationen wie Gebäude, Verkehrswege, Gewässer, Nutzungsarten, Geländehöhen und andere topographische Informationen werden digital in Bezug auf ihre geographische Position und thematische Klassifizierung erfasst.

Im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft hat die Luftbildauswertung z. B. einen sehr hohen Stellenwert. Die Luftbildauswertung ist bezüglich der Erfassung und Bestimmung der Befestigungsarten hervorragend geeignet, die Angaben der Selbsterhebung zu überprüfen oder sogar die Erhebung der abflusswirksamen Flächen vollständig durchzuführen. Weiterhin ist für den hydraulischen Nachweis von Abwassernetzen das Ergebnis der Berechnung unmittelbar abhängig von der Bestimmung der Befestigungsarten und Größen. Diese können auf der Grundlagen von Luftbildern schnell und genau ermittelt werden.

Gebührenmaßstab

Klärschlammkataster KSKDB

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz gibt der stofflichen Verwertung von Abfällen den Vorrang vor einer Beseitigung. Daher werden zunehmend Abfälle in der Landwirtschaft als Dünger oder zur Bodenverbesserung eingesetzt. Hierbei gelten Vorschriften verschiedener gesetzlicher Regelungen: neben dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz insbesondere die Klärschlamm-, die Bioabfall-, die Dünge-, die Düngemittelverordnung und das Bodenschutzrecht.

 

Die Aufgabe der KSKDB ist es die vielfältigen Informationen zusammenzutragen und durch die intelligente Verknüpfung gezielt weiter zu verteilen. So werden in einer Datenbank Landwirte, Schläge, Bodenanalysen, Schlammanalysen Kläranlagenbetreiber und Fuhrunternehmen zusammen verwaltet. Die intelligente Anbindung an Google Maps oder QGIS runden die Anwendung ab.

Durch die enge Einbindung dieser Verwaltungstätigkeit in die komplexe Anwendung wird für Landwirte und Verbraucher ein hohes Maß an Sicherheit in der Nahrungsmittelproduktion gewährleistet. Das Ziel ist es, im Vorwege auf Probleme durch fehlerhafte Düngung oder unerwünschte Schadstoffeinträge in die Böden hinzuweisen.

Ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt des Programms ist die Führung des Klärschlammkatasters. Darin werden alle angemeldeten landwirtschaftlichen Klärschlammverwertungen aufgenommen, einer fachlichen Prüfung unterzogen und dokumentiert.

Die Stellungnahmen für die Entscheidungen der zuständigen Unteren Abfallbehörden bei den Kreisen, die Lieferscheine und die Abrechnung werden automatisiert erstellt.

Prüfroutinen nach Klärschlammverordnung (AbfKlärV), Düngemittelverordnung (DüMV) und Düngeverordnung (DüV) zur Erfassung, Bearbeitung, Verwaltung von Vorankündigungen und Lieferscheinen erfolgen automatisch. Bodenuntersuchungsergebnisse werden Flächengeometrien automatisch zugeordnet. Die KSKDB ermöglicht den geregelten Zugriff auf die  Klärschlammdaten für Klärwerksbetreiber, Transporteur  und Landwirt.Durch das KSKDB werden die Arbeitsprozesse effizienter und transparenter. Die Planungs- und Rechtssicherheit bei der Steuerung landwirtschaftlicher Stoffströme wird verbessert.